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Vitamin-C-Spritze bremst das Tumorwachstum

Hoch dosiertes Vitamin C bremst das Wachstum von Krebstumoren - zumindest bei Labormäusen. Allerdings darf das Vitamin dazu nicht geschluckt werden, sondern muss direkt in den Bauchraum oder ins Blut gespritzt werden.

Patienten, bei denen ein aggressiver Tumor diagnostiziert wurde, dürfen auf einen neuen Therapieansatz hoffen.

Das berichten US-Forscher in den "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften ("PNAS"; online vorab veröffentlicht). Sie halten eine Anwendung auch beim Menschen für aussichtsreich, vor allem bei der Therapie aggressiver Tumore mit schlechter Prognose.

Vitamin C gehört zu den sogenannten Antioxidantien, auch Radikalfänger genannt. Diese Stoffe binden im Körper aggressive Sauerstoffmoleküle, die zur Entstehung von Krebs beitragen können. Forscher um Mark Levin von den National Institutes of Health (Bethesda/US-Staat Maryland) hatten krebskranken Mäusen das Vitamin in hoher Konzentration direkt in den Bauchraum gespritzt.

Bei aggressiven Tumoren der Bauchspeicheldrüse, der Eierstöcke und des Gehirns bremste dies das Wachstum deutlich um 41 bis 53 Prozent. Gesunde Zellen hingegen wurden durch die Behandlung nicht geschädigt.